
GESIBA Ökoflächentagebuch
Unsere Ökoflächen entwickeln sich ständig weiter – und wir halten das in „FAIRLIVING“ für Sie fest. In unserem neuen Ökoflächen-Tagebuch finden Sie alle gesammelten Beiträge zu den „wilden Wiesen“ mit großer Wirkung in und um unsere GESIBA-Anlagen.
Die Ökofläche in der Winterruhe
Wo: GESIBA Wohnhausanlage Gußriegelstraße 40, 1100 Wien
Wann: Dienstag, 3.März 2026, 9 Uhr
Temperatur: 4 Grad

Anfang März – Die Ökofläche zeigt sich noch in ihrer stillen Wintergestalt. In warmen Braun- und Goldtönen stehen die Halme des Vorjahres im Licht, vom Frost gezeichnet und vom Wind bewegt.
Noch treibt kein frisches Grün aus, doch die Fläche ist keineswegs leblos: In den hohlen Stängeln und im schützenden Pflanzenfilz, der dichten, verfilzten Schicht aus abgestorbenen Pflanzenresten, Wurzeln und Moos und unzersetztem Rasenschnitt, überwintern zahlreiche Insekten.
Diese bewusste Winterruhe ist ein wichtiger Bestandteil des ökologischen Kreislaufs – sie schützt wertvolle Kleinstlebewesen und schafft die Grundlage für ein artenreiches Erwachen im Frühling.
Fotos: © GESIBA


Die Ökofläche im Frühlingserwachen
Wo: GESIBA Wohnhausanlage Gußriegelstraße 40, 1100 Wien
Wann: Dienstag, 26.März 2026, 18 Uhr
Temperatur: 6 Grad
Ende März – Die Ökofläche beginnt sich aus ihrer Winterruhe zu lösen und zeigt erste zarte Zeichen des Frühlings. Zwischen den noch verbliebenen Halmen des Vorjahres schieben sich frische Farbtupfer hervor: Erste Gänseblümchen und Löwenzähne öffnen ihre Blüten und bringen vorsichtiges Leben in die Fläche.
In den vergangenen Wochen wurde die Ökofläche von den Gärtnern behutsam gepflegt. Durch das Reinigen und Mähen wurden alte Pflanzenreste reduziert und zugleich Raum für neues Wachstum geschaffen. Die vorbereiteten Flächen bieten nun ideale Bedingungen für die kommende Vegetationsperiode.
Besonders wertvoll ist die Ansaat von Wildblumen, die teilweise direkt von den Gärtnern selbst gezogen wurden. Sie tragen dazu bei, die Artenvielfalt zu fördern und künftig ein reiches Nahrungsangebot für Insekten zu sichern. So entsteht Schritt für Schritt aus der winterlichen Ruhe ein lebendiger, vielfältiger Lebensraum.
Fotos: © GESIBA
Die Ökoflächen im vollen Aufbruch
Wo: Wohnpark Alterlaa, 1230 Wien
Wann: Dienstag, 23. April 2026, 10 Uhr
Temperatur: 14 Grad
Ende April - Ein Hauch von Frühling liegt über den Ökoflächen im Wohnpark Alterlaa. Überall beginnt das Grün zu sprießen, und die ersten Blüten öffnen sich zart der Sonne. Die unterschiedlichen Flächen, von ein- bis mehrjährig, offenbaren die Vielfalt des Wachstums: Junge Flächen werden noch von bodennahen Blüten wie Gänseblümchen, Löwenzahn und Klee geprägt, während sich die älteren Flächen bereits zu kleinen Gräsermeeren entwickeln. Hier und da lugen Malve, lilafarbene Traubennessel mit ihren charakteristischen vierkantigen Stängeln und mittlerer Wegerich aus der Erde – ein lebendiges Zeugnis der Pflege und des Samens, den Johann Gangl und das GESIBA Gärtnerteam in den letzten Jahren ausgebracht haben.
Überall zeigt sich die Magie der Selbstaussaat: Labkraut, Akelei und sogar Wolfsmilch haben sich schön vermehrt und verteilen sich nun über die Flächen.
In den nördlichen Bereichen des Parks präsentiert sich eine ganz andere Pflanzengesellschaft: Pfeilkresse, Kleiner Wiesenknopf und Steckensalbei setzen hier farbliche Akzente. Auch Spitzwegerich, Klette, blauer Lein, violette Königskerze, Witwenblume ein Hirtentäschel – und das mitten in der Stadt!
Die wärmende Sonne und die milderen Temperaturen tun der Ökofläche sichtlich gut. Es ist ein faszinierender Moment: Alles erwacht, alles wächst, und Schritt für Schritt zeigt sich die Vielfalt und Lebendigkeit, die aus sorgfältiger Pflege und der Kraft der Natur entsteht.
Fotos: © GESIBA
Die Ökofläche in der Hochblüte
Wo: GESIBA Wohnhausanlage Reizenpfenninggasse 1A, 1140 Wien
Wann: Montag, 8. Juni 2026, 17 Uhr
Temperatur: 27 Grad
Anfang Juni – Die Ökofläche präsentiert sich nun in ihrer wohl eindrucksvollsten Phase des Jahres: Viele Blumen, Gräser und Kräuter stehen in voller, üppiger Blüte. Die immer wiederkehrenden kurzen Regenfälle der letzten Wochen haben der Vegetation einen deutlichen Wachstumsschub verliehen und die Flächen in ein dichtes, lebendiges Mosaik aus ganz vielen Farben verwandelt.
Zwischen hohen Gräsern öffnen sich Blüten von Margeriten, Klee, Wegwarte und Malven, während Kräuter wie die Schafgarbe und Kamille feine, aromatische Akzente setzen. Die Vegetation wirkt nun besonders kräftig und vital. Jede Fläche zwischen den Gebäuden in der Reizenpfenninggasse scheint sich gegenseitig in ihrer Fülle zu übertreffen.
Auch die Tierwelt ist in reger Aktivität: Schmetterling tanzen über die Wiesen, Bienen und Hummeln sind unermüdlich unterwegs und finden ein reich gedecktes Nahrungsangebot. Es herrscht ein ständiges Summen und Flattern und, schaut man ganz genau hin, sieht man kleine Insekten die Stängel und Halme hinaufklettern. Es tut sich gerade richtig viel in den Ökoflächen!
Besonders eindrucksvoll ist auch der Duft, der sich über die gesamte Wohnhausanlage legt- eine Mischung aus süßen Blüten, frischen Gräsern und frühsommerlicher Wärme.
Man kann sich momentan kaum sattsehen in der Reizenpfenninggasse an dieser Fülle, in der sich die Kraft der Natur mitten in der Stadt gerade in ihrer ganzen Intensität so wunderschön zeigt.
Fotos: © GESIBA












