
Wenn die Ökofläche erwacht
Mit den ersten warmen Tagen beginnt auf den Ökoflächen eine neue Phase des Jahres. Der Boden erwärmt sich, erste Keimlinge durchbrechen die Oberfläche und machen den Beginn eines vielfältigen Wachstums sichtbar. Was noch vor wenigen Wochen ruhig und zurückhaltend wirkte, entwickelt sich nun Schritt für Schritt zu einem lebendigen Naturraum.
Im Frühling wird der Grundstein für die kommenden Monate gelegt: Die Ökoflächen werden durch das GESIBA Gärtnerteam auf etwa 5–10 cm abgemäht und sorgfältig gereinigt. So entsteht Raum für neues Wachstum, während gleichzeitig die Voraussetzungen für eine gesunde Entwicklung der Pflanzen geschaffen werden. Dort, wo es notwendig ist, wird nachgesät. Dafür hat Johann Gangl standortangepasste Samenmischungen zusammenstellen lassen, die auf Bodenbeschaffenheit, Lichteinfall und Feuchtigkeit der jeweiligen Flächen abgestimmt sind.
Durch diese gezielte Aussaat – heuer auf rund 5.000 m² Ökoflächen – entstehen neue Wildblumenbestände, die sich optimal an ihre Umgebung anpassen. Schritt für Schritt entwickelt sich so mitten in der Stadt in den GESIBA Wohnhausanlagen artenreiche Wiesen, die über das gesamte Jahr hinweg Nahrung und Lebensraum für zahlreiche Tierarten bieten.
Mit den steigenden Temperaturen kehren auch die Insekten zurück und bringen zusätzliches Leben in die Flächen. Sie finden in den jungen Pflanzen erste Nahrungsquellen und spielen eine wichtige Rolle im Zusammenspiel von Blüten, Boden und Tierwelt.
So wird aus den vorbereiteten Flächen ein lebendiges Ökosystem, das sich im Laufe der Monate immer weiter entfaltet. „Im Frühling legen wir den Grundstein für die Vielfalt des ganzen Jahres!“, bringt es das Gärtnerteam auf den Punkt.
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Foto: © GESIBA



